zurück zur Übersicht
hardys
NEXT (GRAVEL-)LEVEL: AVONA CALLIS

Wenn man durch Ortschaften radelt und Fußgänger beim Anblick eines sportlichen Radfahrers freundlichst grinsen, anstatt sich an seinem Klingeln zu stören, dann muss ziemlich viel positive Energie von ihm ausgehen. Wenn einem disziplinierten Sportler am Ende des Trainings deutlich zu viel Watt angezeigt werden, weil er sich von seiner Euphorie hat leiten lassen, dann müssen besondere Umstände geherrscht haben. Wie die ersten Kilometer fühlten sich auch alle weiteren auf meinem neuen Avona Callis an! Ich saß wie angegossen auf einem Rad, dass sich ab Kilometer null perfekt anfühlte. Die ersten Meter vor Hardys endeten schon mit dem Ausruf „Oh yeah“ und ich kann nur jedem wünschen, ein solches Gefühl im Zusammenhang mit einem Fahrrad verspüren zu dürfen. 

Perfekter Lenker

Ich setzte mich auf das Rad, fasste den 37mm schmalen Lenker an und hatte umgehend das Gefühl, dass ich dieses Rad auf jeglichem Untergrund perfekt unter Kontrolle haben würde. Bislang bevorzugte ich breitere Lenker, aber Hardys hat mich in diesem Fall zu meinem Glück gezwungen. Es bedeutet keinerlei Kontrollverlust, stattdessen deutlich kompakteres und aerodynamischeres Sitzen auf einem Gravelbike als je zuvor.  Der Aero Enve Lenker mit eingedrehten Sram Red Controllern trägt das Seine dazu bei, dem Luftwiderstand in Zukunft ein Schnippchen zu schlagen.

Geniale Sitzposition

Die geniale Sitzposition hängt - neben der Einstellung von Hardys - grundsätzlich von der Rahmengeometrie hab. Das Avona Callis trifft vollends meinen Nerv durch das sehr sportliche, aerodynamische und doch angenehme Sitzen, was es bei Ultra Rennen zu meinem perfekten Begleiter macht.

Vielseitiger Rahmen

Mit einem Rahmengewicht von nur 950g sprüht es vor Agilität, die ich bislang so bei einem Gravelbike noch nicht verspürte. Mit einer Leichtigkeit tänzelt das Rad im Wiegetritt unter mir die Berge hoch oder treibt mir ein Lachen aufs Gesicht, wenn ich spielend aus Kurven heraus beschleunige. 

Für mich als Abenteurer ist das integrierte Staufach im Unterrohr eine geniale Lösung, die es erlaubt, Werkzeug oder kleine Utensilien ohne zusätzliche Tasche oder Werkzeugbox zu transportieren. Was Abenteuer und extreme Rennen betrifft, wird auch die Reifenfreiheit von 50mm meinen Unternehmungen zum Erfolg verhelfen. Ob ein schneller Schwalbe RS mit 40mm Breite für die Schwäbische Alb, ein geländegängigerer 45mm G-One R Reifen für „The Traka“ in Spanien oder ein 34mm Pro One für „The TransAtlanticWay“ in Irland, der Rahmen wird damit jeder Situation meinem Bedürfnis entsprechen.

Perfekte Kombination 

Um solch einem Rahmen gerecht zu werden, hat das Team von Hardys mit der Sram RED Explore, dem ultimativen Gravel-Antrieb und den Dt Swiss 1100 Dicut Laufrädern ebenfalls ganz oben ins Regal gegriffen. Dank des fortschrittlichen Avona Callis Rahmens  war es überhaupt möglich, diese Schaltgruppe zu verwenden. Die 1x13 Schaltgruppe kommt ganz ohne Schaltauge aus, da das Schaltwerk mittels UDH-Interface am Rahmen befestigt wird. Dadurch ist es widerstandsfähiger, präziser, leichter und schaltet unfassbar schnell. Diese Eigenschaften führen dazu, dass selbst das World Tour Team Lidl-Trek diese Gravel-Schaltgruppe auf der Straße für einige Rennen verwendet. Der Name „Dt Swiss“ steht für absolute Performance und Zuverlässigkeit und ich kann mir keinen besseren Laufradsatz an meinem Avona Callis vorstellen, wenn ich mich in der Abgeschiedenheit auf mein Material verlassen können muss.

Never stop riding.Ben

Mein Rahmen wurde aus Gewichtsgründen nicht lackiert, sondern mit Aufklebern versehen. Die Sticker an der Gabel lassen Erinnerungen an vergangene Rennen aufkommen. 

• Kullernde Augen erinnern an das RaceThroughPoland, als ich nach 63h ohne Schlaf nicht mehr zwischen Traumwelt und Realität unterscheiden konnte

• Der Wandersmann erinnert an mich an Basajaun, bei welchem ich von Plattfüßen heimgesucht wurde und ich erst nach einer 20km Wanderung Hilfe fand

• Die Sonne steht für die Hitze in den Badlands Spaniens

• Die Wolke für den Dauerregen beim Sieg bei „Dead Ends and Cake“

• Und der Bär erinnert mich an Bosnien beim TransBalkanRace, als ein Bär eines Morgens 8 m vor mir den Waldweg überquerte.

Alle Erinnerungen haben eines gemeinsam: Sie waren auf ihre Art extrem - aber ich habe sie alle gemeistert und die Rennen sehr erfolgreich zu Ende gefahren. Sollte ich bei meinen kommenden Rennen und Abenteuern ein Tief durchleben, hilft mir hoffentlich ein Blick auf meine Gabel, um mich daran zu erinnern, dass es bislang nichts gab, das nicht zu bewältigen war. Jede Hürde machte mich um ein unvergessliches Erlebnis und an Erfahrung reicher!

Sollte diese Motivation nicht ausreichen, so hilft hoffentlich der Schriftzug „Never stop riding.Ben“ weiter oder die abgebildete Winkekatze zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Sie erinnert mich an das Team von Hardys, das im Showroom die Kundschaft mit zwei stets gut gelaunten Winkekatzen empfängt.

Das erste gemeinsame Abenteuer: „The Traka Adventure“ 

Das wunderschöne Rad wird mit mir am 1. Mai bei „The Traka Adventure“ erstmals am Start stehen. Es kommen 560km und 10.000hm durch den Norden Spaniens auf mich zu. Es ist natürlich ein Rennen, bei dem es sich wieder selbst zu versorgen gilt. Start ist in Girona und ich kann es kaum erwarten, beim europäischen Pendant zu „Unbound“ aus den USA am Start zu stehen. Dazu mehr im nächsten Blog.

Grüße Ben

Hegelstraße 7
72663 Großbettlingen
Route planen >>
Zahlungsoptionen
Social Media
cart